Brockhaus Enzyklopädie (19. Ausg.): Denunziation [...] .. Anzeige, durch die jemand einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, i.e.S. die aus unehrenhaften Beweggründen erfolgte Anzeige. Strafbar sind die wissentlich falsche D. im Sinne der falschen Verdächtigung (§ 164 StGB) in der Absicht, behördliche Maßnahmen gegen den Verdächtigten herbei zu führen, sowie die polit. Verdächtigung, die Gründen verfolgt und im Widerspruch zu rechtsstaatl. Grundsätzen bestraft oder zu werden (§ 241a StGB).

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von der Hexenverfolgung bis zum "demokratischen Kampf gegen Extremismus"

In jeder faschistoiden Gesellschaft sind Denunziation als auch Fallenstellerei die üblichen politischen Mittel, um Andersdenkende gesellschaftspolitisch mundtot zu machen bzw. physisch "auszuschalten". Das war im Mittelalter mit der Hexen- und Ketzer-Verfolgung nicht anders, wie wir es heute vorfinden. Störten damals die "ungläubigen Heiden" und "Ketzer" den Seelenfrieden der christlichen Fanatikern (= politisch korrekte Bürger), so sind heute zwar anderen öffentlich geäußerte Ansichten, die man für strafbar und verwerflich hält; doch die Verhaltensweisen der Denunzianten aber auch der Justiz gleichen sich heute in vielen Teilen in ihrem Verhalten den betreffenden Personenkreisen des Mittelalters.

Denken Sie daran: Im Mittelalter war bereits die Weigerung Fleisch zu Essen gleichzusetzen mit Ketzerei. Heute hingegen ist es strafbar, sich in gewissen Situationen nicht pc-gerecht zu äußern. Heute kann Ihnen also ähnlichen in einem anderen Zusammenhang zustoßen. Man geht zwar in gleicher Weise gegen Andersdenkende vor, doch rein äußerlich betrachtet scheinbar anders: Wenn Sie z.B. eine Meinung äußern, die im Gegensatz zur offiziellen Propaganda steht, dann versucht man Ihnen eine Aussage zu unterstellen, die Sie gar nicht geäußert haben. Man will Sie so zu einer gefährlichen Aussage provozieren. Provokationen betreffs "die bösen Juden", "die Ausländer sind alle Verbrecher oder Sozialschmarotzer" sind dabei führend. Ja, es ist nahezu völlig gleich, ob Sie ein Thema über die alten Germanen nehmen, über das Tausendjährige Reich sich unterhalten oder über den 11.9. sprechen - stets wird Ihnen unterstellt: Sie sind der Ansicht "die Juden haben all das Böse getan ....", "die Ausländer sind an allem schuld" usw. usf. Daher werden Sie nicht selten als Antisemit, Neonazi, Rassist, (Rechts)Extremist usw. beschimpft. Ob Sie sich in dieser Richtung geäußert haben oder nicht, spielt nahezu keine Rolle. Ausschlaggebend ist allein, daß Sie die offizielle Propaganda angreifen, indem Sie das heutige System kritisieren und dieses mit Tatsachen belegen. Dieses reicht also bereits aus, Sie derart zu verunglimpfen und zu beschimpfen.

Merke: Die Zeiten ändern sich, doch die Zustände bleiben immer die gleichen!

Wie im Mittelalter sind es nicht so häufig die Großen, welche man unter vier Augen als gefährlich einzustufen sollte - die bekommt man ohnehin heute so gut wie nie direkt zu Gesicht. Wer heute gefährlich sein könnte, ist einem oft weit eher vorher als Person bekannt. Denn unter den Großen gibt es weit mehr Menschen, die große Opportunisten sind. Leute, welche nur deswegen mit dem Zeitgeist mitlaufen, weil dieses ihnen finanzielle Vorteile bringt bzw. sich erhoffen - das sind die gefährlichsten Menschen. Gefährlich sind also die kleinen Mitläufer - die ideologisch-religiös überzeugten Massenmenschen, welche geradezu fanatisch jede Ansicht als gefährlich betrachten, die nicht der offiziellen Meinung entspricht. Diese Menschen treibt der fanatisch-missionarische Diensteifer an!

Wenn Sie also mit anderen Personen über Ihre Ansichten sprechen, ist heute (wie im 3. Reich und der ehemaligen DDR) stets große Vorsicht geboten. Ja, ich möchte sogar aus eigener Erfahrung sagen, noch weit mehr Vorsicht geboten als in jenen genannten Staaten und Zeiten! (siehe Ideologie/Religion! als auch Massenbeeinflussung) Sie sollte nie die Worte von Gustave le Bon übersehen, daß solche Menschen unfähig sind, ihren Aberglauben kritisch zu überprüfen. Jede Gegenrede gegen deren Ansichten empfinden diese Menschen nicht nur als ein Angriff gegen die offizielle Propaganda (=politischen Glauben); sie fühlen sich auch persönlich angegriffen, auch wenn Sie das in ihrem Gespräch bewußt vermieden haben. Ja, Sie müssen damit rechnen, daß diese Denunzianten ihnen bei den Anzeigen Worte in den Mund legen, die Sie gar nicht geäußert haben - das allein nur, um sich bei der Obrigkeit wichtig zu tun.

Auch Aufforderungen, Sie mögen einem Fremden doch bitte den Judenfriedhof im Orte oder ähnliche Einrichtungen zeigen, sollten Sie stets ablehnen. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung solches nur sehr dringend ans Herz legen. Sie könnten sich andernfalls ganz schnell als "erwiesener Besudeler solcher Stätten" vor Gericht wiederfinden. Jeder sei gewarnt: Es wird dem Verführten und Denunzierten extrem schwer fallen, seine Unschuld zu beweisen. Es ist mir z.B. kein einziger Fall weder aus Bekanntenkreis noch aus den Massenmedien bekannt, wo ein politischer Denunziant wegen ungerechtfertigter Denunziation aus strafrechtlich niederen Motiven gemäß dem obigen Zitat im Kopffenster je strafrechtlich in der BRD verfolgt wurde.

Hierzu möchte ich an die VS-Spitzel-Affäre erinnern, welche man als geplatzter Denunziationsversuch einer staatlichen Institution gegen den politischen Gegner (NPD) auffassen kann:

  Beschluss vom 22. Januar 2002 - Az. 2 BvB 1/01 u.a. - Karlsruhe, den 22. Januar 2002":

Die Termine zur mündlichen Verhandlung am 5., 6., 7., 19. und 20. Februar 2002 werden aufgehoben.

G r ü n d e: "Ein Abteilungsleiter des Bundesministeriums des Innern hat den Berichterstatter telefonisch darüber unterrichtet, dass eine der zur mündlichen Verhandlung geladenen Anhörungspersonen eine Aussagegenehmigung eines Landesamtes für Verfassungsschutz vorlegen werde. Dabei handelt es sich um ein langjähriges Mitglied des Bundesvorstandes und des Vorstandes eines Landesverbandes der Antragsgegnerin. Äußerungen dieser Anhörungsperson sind von den Antragstellern mehrfach als Beleg für die Verfassungswidrigkeit der Antragsgegnerin angeführt worden. Die Termine zur mündlichen Verhandlung sind aufzuheben, weil die Mitteilung des Bundesministeriums des Innern prozessuale und materielle Rechtsfragen - auch hinsichtlich des Beschlusses vom 1. Oktober 2001 - aufwirft, die bis zum Verhandlungstermin nicht geklärt werden können. Diese Entscheidung ist einstimmig ergangen."

Äußern Sie im Beisein solcher fanatischen Leute oder in Kreisen, wo solche Leute abwesend sein könnten, daher nur Fakten, welche sie im Falle einer Denunziation auch gerichtlich anerkannt als verwertbar und zutreffend beweisen können. Gehen Sie auch davon aus, daß es solche Leute nicht nur in "linke" Kreisen gibt! In den sogenannten rechten Kreisen sind Sie in gleicher Weise (oft sogar noch mehr) gefährdet. Die Sicherheit in "rechten" Kreisen ist oft trügerisch. Denn "rechte" Kreise (siehe mißlungenes NPD-Verbotsverfahren) sind i.d.R. bis in den höchsten Positionen völlig von System-Informanten durchsetzt. In der "rechten" Szene herrscht oft geradezu eine beängstigende Gutgläubigkeit (siehe Ex-NPD-Schatzmeister muss ins Gefängnis und Chaos-Buchhalter bringt Rechtsextreme in Bedrängnis). Kreise, welche zu solchen "Leistungen" befähigt sind, denen sind Blindheit gegenüber Denunziantenstadel in den eigenen Kreisen jederzeit zuzumuten.

Könnte Ihnen durch die sogenannten Linken etwas unterstellt werden, was Sie gar nicht gesagt haben und auch nicht sagen wollten, um Sie so zu einer gefährlichen Aussage zu provozieren, so sind in "rechte" Kreisen die Provokationen anders gestrickt. Hier wird ihnen oft wie selbstverständlich eine den Mitläufern entsprechende Denkweise unterstellt. Und es wird auch nur so mit ihnen diskutiert und man erwartet daher bei den Aussage "Die Juden sind an allem schuld", "Die Juden sind die Bösen" usw. Ihre Zustimmung - wenn nicht vollständige Zustimmung, so doch teilweise. Bereits das kann Ihnen unter Umständen ein Prozeß wegen "Volksverhetzung" einbringen. Solche Fälle waren bisher nicht selten.

Man achte auch darauf: Gerade jene, welche in der sogenannten rechten Szene offen gegen die Juden hetzen, sind besonders gefährlich. Denn die Fakten im Bezug NPD-Verbotsverfahren haben gezeigt, daß Informanden Judenhetze unter dem Schutz staatlichen Institutionen ungestraft äußern durften und noch dürfen. Bereits das Verfassungsgericht hatte damit seine Probleme und ließ daher das Verbotsverfahren gegen die NPD platzen!

Die üblichen religiösen Menschen und somit die Massenmenschen bzw. die sogenannten Linken, die überzeugten NWOler usw. - sie sind stets in Habacht-Stellung. Denn gemäß deren Ideologie lauert das Böse immer und überall! Siehe dazu auch das Thema Faschismus. Das betrifft aber nicht nur die Bereiche Politik und Geschichte. Tendenzen zum Faschismus können wir auch in den Bereichen des Komplexes der Schulmedizin-Industrie (siehe GNM), dem sogenannten Umweltschutz usw. beobachten.

Denke daran: Ein Denunziant ist stets ein Fanatiker oder anderweitig seelisch völlig abhängiger Mensch, der in seiner Denunziation stets auch ein gutes Werk sieht (das muß nicht politischer Art sein - es kann auch persönlich motiviert sein), zum Wohle der Allgemeinheit - auch wenn er dabei äußerst moralisch verwerflich handelt. Die Folgen seines Handeln kann er während des Handels daher nicht erfassen - er fühlt sich auch bei einer moralisch verwerflich Tat stets im Recht (auch wenn ihm bewußt ist, daß er anderen Menschen zu Unrecht einer strafbaren Tat bezichtigt)!

Auch hierin gleichen sich die heute handelnden Parteien mit den Denunzianten aus dem Mittelalter, welche sich zur Aufgabe machten vermeintlichen Hexen und Ketzern aufzuspüren.

An diesem Verhalten hat sich in den letzten Jahrtausenden nichts geändert!